
Nach einem richtig guten Frühstück in unserem Hotel starten wir kurz vor 8 Uhr zu unserer letzten Tour dieser Etappe. Und dann passiert es schon nach 4,4 Kilometern: 500 Kilometer geknackt! Einfach nur verrückt. Wer hätte gedacht, dass unsere Füße so lange durchhalten.
Weiter geht es Richtung Urrugne, wo wir uns im Tourismusbüro direkt den nächsten Stempel sichern. Dort in der Kirche legt Mama ihren zweiten bemalten Stein ab – ein besonderer Moment auf unserem Weg.
Danach heißt es wieder: Berg auf, Berg ab – wie könnte es auch anders sein. Und das Ganze bei knackigen 30 Grad. Der Camino dachte sich wohl: „Zum Abschluss geben wir nochmal alles!“
Nach 18 Kilometern erreichen wir schließlich den Fluss Bidasoa – und damit die spanisch-französische Grenze. Verrückt: Wir lassen Frankreich hinter uns! Rund 1.600 Kilometer sind wir inzwischen durch dieses wunderschöne Land gelaufen und durften Natur, Menschen und Traditionen hautnah erleben.
Doch jetzt beginnt ein neues Kapitel: Hola España! Natürlich waren wir vorbereitet und haben direkt unsere passenden Spanien-Shirts angezogen – man muss schließlich stilvoll einreisen.
An diesem Fluss legt Isabelle ihr drittes Steinchen ab – ein weiterer kleiner, besonderer Moment auf unserer Reise.
Die letzten Kilometer führen uns schließlich zum Hotel. Nach 21 Kilometern erreichen wir unsere Unterkunft – und bekommen dort sogar noch einen Stempel. Nach insgesamt 516,6 Kilometern haben wir Irun erreicht. Was für eine Etappe, was für Erlebnisse – einfach crazy, was wir wieder alles erleben durften.
Morgen startet unser Abenteuer Rückreise, aber eins ist sicher: Nächstes Jahr gehts auf dem Camino del Norte weiter ins nächste Abenteuer!
Ein riesiges Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender! <3
Durch eure Unterstützung konnten wir bis jetzt auf dieser Etappe über 3.500 Euro erlaufen – Wahnsinn!
Buen Camino an euch alle!



