Reisetagebuch Jakobsweg – 5. Etappe 2024 – 23.03.2024

Mit einem leckeren Frühstück, das auch fürs Mittagessen reicht, starten wir um 8 Uhr mit unserer zweiten Mammut-Tour. Der Weg ist diesmal geprägt von extremen Wetter- & Temperaturschwankungen, von Sonnenschein über Hagel ist alles dabei.

Unser Weg führt uns durch die Großstadt „Nevers“, dort sichern wir uns einen weiteren Stempel und besuchen die Kirche „Saint Étienne“. Nach 18 km legen wir unsere heiß ersehnte Mittagspause ein, die heute wegen der Wetterlage ziemlich kurz ausfällt. Die letzten 9 km sind durch An- und Ausziehen aufgrund des extremen Wetters geprägt.

Nach 28,1 km, die wir in 7 Stunden durchgesprintet sind, kommen wir in unserem heutigen schönen Apartment an. Auch hier verständigen wir uns mit Händen und Füßen und den französischen Schulkenntnissen. Zum Abendessen gönnen wir uns eine Ladung Hühnersuppe und Nudeln mit Pesto, das wir 140 km mit uns geschleppt haben.

Reisetagebuch Jakobsweg – 5. Etappe 2024 – 22.03.2024

Nach einer traumhaften und erholsamen Nacht starten wir den Tag mit einem ganz leckeren Frühstück. Auch das gestrige 4-Gänge-Abendessen war grandios.

Um kurz nach 9 Uhr beginnen wir mit unserer „kurzen“ Wanderung, denn heute haben wir nur ca. 11 km vor uns. Die Strecke verläuft zum Teil entlang kleiner Dörfer, Wälder und am Ende (natürlich) wieder 5 km an der Straße entlang.

Um 12:30 Uhr sind wir nach 11,7 km in unserem Zielort „Guérigny“ angekommen und dürfen zum guten Glück bereits in unsere Unterkunft rein. Den Nachmittag nutzen wir für Entspannen, Einkaufen und Pizza essen. Wir versuchen noch unser Glück in der Mairie, um einen Stempel zu ergattern.

Heute haben wir die 150-km-Grenze erreicht. Die letzten 100 km bis zum Etappenziel „Saint-Amand-Montrond“ werden wir jetzt auch noch rocken.

Reisetagebuch Jakobsweg – 5. Etappe 2024 – 21.03.2024

Nach einer „wundervollen“ und „erholsamen“ Nacht, bei der wir gefühlt jede Stunde wach sind, weil sich das „Wegwerf-Spannbettlaken“ unter uns ständig bewegt, startet unser heutiger Mammut-Tag mit 27 km bereits um 6:30 Uhr.

Der gesamte Weg zieht sich an viel befahrenen Straßen entlang und die Sonne knallt ganz schön auf den Asphalt (und auf uns). In „Moussey“ kommen wir zu einem historischen Waschhaus, das sehr liebevoll mit Muscheln dekoriert ist. Da für andere Pilger ein Körbchen mit Muscheln zur Verfügung steht, malen wir unsere eigene „DLFH“-Muschel und hängen sie hin.

Nach 10 km (ca. 9:00 Uhr) legen wir einen kurzen Stop ein und knabbern unser Pizza-Kräcker. Danach geht unsere Wanderung weiter in die Stadt „Prémery“, bei der wir uns Stempel, Apfeltaschen, Getränke und – ganz wichtig – ein Ladekabel für Mamas Handys sichern.

Nach 16 km in den Beinen machen wir um 12 Uhr erstmal eine gemütliche „Frühstückspause“ und lassen es uns mit Baguette, Salami und einer leckeren Apfeltasche gut gehen. Anschließend geht es für weitere 10 km wieder auf die Straße; auch diesmal sind die letzten Kilometer sehr kräftezehrend, da wir wieder einige Höhenmeter überwinden müssen.

Wir sind nach 27,3 km heilfroh, in Nolay anzukommen und ein traumhaftes Zimmer vorzufinden (mit normalen Bettdecken – worüber man sich alles freuen kann). Nach dem Erreichen der heutigen Strecke, haben wir jetzt 130 km gerockt und somit die Hälfte dieser Etappe erreicht.