Reisetagebuch Jakobsweg – 4. Etappe 2023 – 08.06.2023

7. Tag von Les Riceys nach Ètourvy

Heute Morgen hatten wir in unserem Zimmer einen Überraschungsgast. Um 5 Uhr wachte Mama durch ein lautes und ständiges Gurren auf und sah eine Taube am offenen Gaubenfenster sitzen. Da das Fenster auf zwei Meter Höhe war, kam der Wanderstock zum Einsatz, mit dem sie das Fenster zuklappte und der Taube den Zugang zum Zimmer verwehrte.

Nach diesem außergewöhnlichen Start in den Tag beginnt um 8:30 Uhr unsere Wanderung von Les Riceys nach Ètourvy. Unser erster Stop ist die Apotheke, bei der wir unseren Pflastervorrat auffüllen. Nach 8 km erreichen wir unseren ersten Ort „Bagneux-La-Fosse“, bei dem wir vergeblich nach einer offenen Mairie oder Kirche suchen.

Unser Weg führt uns weiter über offene Felder, bei denen wir der ständigen und knallheißen Sonne ausgesetzt sind. Nach weiteren 4 km erreichen wir das nächste Dorf „Bragelogne“ und erhalten dort in der Mairie unseren einzigen Stempel für heute. Dort dürfen wir auch zum Glück unsere Wasserflaschen auffüllen.

Mit vollen Flaschen führt uns der Weg wieder zurück auf offenes Gelände. Nach weiteren 11 km erreichen wir unser heutiges Ziel „Étourvy“. Hier übernachten wir in einer Pilgerherberge, der „Domaine Saint Georges“.

Reisetagebuch Jakobsweg – 4. Etappe 2023 – 07.06.2023

6. Tag von Essoyes nach Les Riceys

Unser Morgen beginnt mit einem sehr vielfältigen Frühstück, bei dem wir uns so richtig den Bauch vollschlagen können. Danach packen wir unsere 7 Sachen und laufen durch den sehr hübschen Ort „Essoyes“. Hier finden wir alles, was ein Pilgerherz höher schlagen lässt: Die Mairie ist für den nächsten Stempel geöffnet, ebenso die Apotheke, um uns mit neuen Blasenpflastern zu versorgen. Wir laufen durch verwinkelte Gassen und kommen an dem Wohnhaus des Malers „Pierre Auguste Renoir (1841-1919)“ vorbei.

Als wir „Essoyes“ verlassen, begleiten uns auf fast 12 km Strecke überall Weinberge, in denen fleißig gearbeitet wird. Die letzten 2 km, bevor wir „Gyé-sur-Seine“ erreichen, müssen wir wieder ordentlich das Tempo anziehen, weil die Mairie um 12 Uhr schließt und wir noch den Stempel einsammeln wollen. Genau 5 Minuten vor Toresschluss erreichen wir, leicht außer Atem, die Mairie. An einem schattigen Platz genießen wir danach unsere Mittagspause.

Anschließend starten wir zu unseren letzten 8 km, die ziemlich öde, zuerst an einer Straße, dann an einem Forstweg, entlanglaufen. Kurz vor „Ricey-Bas“ führt uns der Weg durch ein unheimliches Waldstück und anschließend wieder durch die Weinberge.

Die letzten 2 km bis zu unserer tollen Unterkunft haben sich sehr, sehr, sehr gezogen. Der Ort „Ricey-Bas“ hat eine wunderschöne Kirche mit einem tollen Stadtkern. Für heute Abend haben wir eine Pizzeria erspäht, in der wir den Abend mit traditionellem Wein von hier, dem „Rosé des Riceys“ und Pizza ausklingen lassen werden.

Förderpreis der Mannheimer Bürgerstiftung zugunsten unseres Projektes „Young Survivors“

Wir haben uns um Fördergeld bei einer Ausschreibung der Mannheimer Bürgerstiftung zugunsten unseres Projekts „Young Survivors“ beworben und bitten alle, fleißig abzustimmen und diesen Aufruf auch gerne zu teilen!

Einfach anrufen: 0621-37031970 und die Nummer des Vereins: 440 nennen.

Weitere Infos finden Sie hier:
Förderpreis der Mannheimer Bürgerstiftung zugunsten unseres Projektes „Young Survivors“ – weitere Infos

Homepage der Mannheimer Bürgerstiftung:
https://mannheimer-buergerstiftung.de/mensch-miteinander.html