Reisetagebuch Jakobsweg – 7. Etappe 2026 – 02.05.2026

Heute beginnt unsere siebte Etappe – mit dem großen Ziel, von Périgueux bis nach Irun zu gelangen, insgesamt knapp 500 Kilometer. Der heutige Abschnitt führt uns von Périgueux nach Saint-Astier.

Nach einer eher unruhigen Nacht – die dünnen Decken und die hellhörige Unterkunft haben ihren Teil dazu beigetragen – klingelt bereits um 6 Uhr der Wecker. Wir machen uns fertig und planen, in einer nahegelegenen Bäckerei zu frühstücken. Doch daraus wird nichts: Sie hat noch geschlossen. Also kehren wir zurück, packen unsere sieben Sachen und brechen auf.

Die ersten Kilometer führen uns noch durch Périgueux, wo wir schließlich doch eine geöffnete Bäckerei entdecken. Nach einer kurzen Stärkung an einer Bushaltestelle setzen wir unseren Weg fort. Die Strecke zeigt sich abwechslungsreich: Sie führt durch verwunschene Wälder, entlang von Flüssen, vorbei an einem alten Waschhaus und durch kleine Orte wie Chambiers, Chancelade und Annesse-et-Beaulieu.

Nach 24,1 Kilometern erreichen wir das hübsche Dörfchen Saint-Astier. Zum Glück liegt kurz davor noch ein Lidl, so dass wir uns direkt mit Proviant für das Abendessen und das Frühstück eindecken können. Langsam spüren wir, dass wir weiter in den Süden kommen – sowohl die Architektur als auch die Pflanzenwelt verändern sich.

Wir versuchen noch, in der Kirche einen Stempel zu bekommen, leider ohne Erfolg. Zum Abschluss des Tages gönnen wir uns dafür ein richtig leckeres Abendessen: Nudeln mit Tomatensoße. Danach heißt es nur noch ausruhen und Kräfte sammeln für die nächste Etappe.

Kommt mit ins Büro!

Almuth und Michaela nehmen euch mit in das Büro unseres Vereins und geben euch einen Einblick hinter die Kulissen unserer Arbeit.

Unser wichtiges Projekt „Ambulante Familienbetreuung“ nimmt wieder Fahrt auf!

Herzlich willkommen, liebe Schwester Jenny!

Wir freuen uns riesig, dass du ab jetzt im Einsatz für unsere krebskranken Kinder und ihre Familien bist.

Zwei Mal pro Woche besucht Schwester Jenny unsere Familien zu Hause vor Ort, berät, nimmt Blut ab, spült Katheter und vieles mehr. Die Familien sparen damit Zeit und Nerven, denn sie müssen nicht für jede Aktion extra nach Mannheim in die Klinik fahren.

Dieses, seit 2010 ausschließlich aus Spenden finanzierte, Projekt des DLFH-Ortsverbands Mannheim und des DLFH-Verbands Pfalz, unterstützt Familien und die erkrankten Kinder nach dem stationären Aufenthalt zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung.

P.S.: Auf dem Foto werden übrigens die Vitalfunktionen von unserem Bürofrosch Fridolin geprüft, zum Glück sind alle Werte top!