Eilmeldung – Osterhase besucht krebskranke Kinder in der UMM!

Auch in diesem Jahr kam der (RNF-) Osterhase wieder auf die Kinderkrebsstation gehüpft. Da hat sich so mancher die Augen gerieben und gedacht, er sieht nicht recht…

Mit vielen schönen, bunten Osternestern, gestiftet von Frau Brand vom EDEKA-Markt Brand in Hembsbach (ganz vielen Dank dafür an dieser Stelle!), wurde von Zimmer zu Zimmer gehoppelt und tatsächlich – große Überraschung! – auch noch unser Klinikclown gesichtet…

Das gab ein großes „Hallo“ zwischen den beiden. 🙂

Unser Klinikclown Julchen besucht die Kinder auf der Kinderkrebsstation jede Woche und bringt immer ganz viel Abwechslung und Freude in den tristen Stationsalltag! Diese Besuche sind rein spendenfinanziert und wir freuen uns über jede Spende, die diese fröhlichen und heiteren Stunden vor Ort sichert. 🙂

Und wer den Osterhasen, der da gestern unterwegs war, mal sehen möchte… der schaltet heute, am 06.04.2023, einfach um 18:00 Uhr RNF Life ein!

Süßer Nachmittag auf der Kinderkrebsstation

Dank einer großzügigen Spende gab es am Mittwoch, 05.04.2023, auf Station 31.4 wieder ein köstliches Kuchenbuffet. Sehr zur Freude der Kinder und anwesenden Eltern!

Danke liebe Spenderin, für die tolle Unterstützung und danke liebe Wunschfee Eva, für Dein liebevolles Engagement für alle kleinen Patienten!

Reisetagebuch Jakobsweg – 3. Etappe 2023 – 05.04.2023

6. Tag von Choloy-Ménillot bis Montigny-lés-Vaucouleurs

Vorab ein kurzer Rückblick zum gestrigen Abend. In unserer Unterkunft wurde kein Abendessen angeboten, deshalb versuchten wir telefonisch, Pizza zu bestellen. Nach dreimaligen Rückruf – und einem Sprachenwirrwarr mit dem Pizzalieferant – waren wir happy, als es an der Tür klopfte und die bestellten Pizzen endlich geliefert wurden.

Der sechste Tag unserer Etappe führt uns heute von Choloy-Ménillot nach Montigny-lès-Vaucoulers. Es sind heute 19,6 km geplant, fast schon ein Entspannungstag im Vergleich zu den anderen Tagen. Der Weg leitet uns gleich zu Beginn unserer Tour in den Wald, den wir sehr lange und mit vielen Höhenmetern durchqueren müssen.

Ganze 10 km folgen wir einer geraden und langweiligen Schotterpiste. Zur Abwechslung erblicken wir in einiger Entfernung auf unserem Weg einen kleinen Fuchs, der hin und herlief. Bevor wir (endlich) den Waldrand erreichen, hören wir es mehrmals im Wald rascheln. Wir bleiben sofort stehen und beobachten das Gebüsch. Auf einmal erblicken wir im Dickicht mehrere Wildschwein-Silhouetten an uns vorbeirennen, wir bleiben erstarrt stehen. Ein paar Meter vor uns überqueren fünf Wildschweine nacheinander den Weg. Nachdem wir kein weiteres Rascheln hören, nehmen wir unsere Beine in die Hand und verlassen schnell den Wald.

Nach diesem Schock führt uns unser Weg über Rigny-Saint Martin, Chalaines nach Vaucoulers. Dort versuchen wir verzweifelt, etwas fürs Abendessen zu organisieren, denn in unserer heutigen Unterkunft wird kein Abendessen angeboten. Der Versuch scheitert gnadenlos, da die Läden über Mittag geschlossen haben. Also stiefeln wir, mit unseren immer schwereren und mittlerweile gezeichneten Füßen, die letzten 4 Kilometer nach Montigny-lès-Vaucoulers.

Als wir in unserer Unterkunft „Villa Claudette“ ankommen, begrüßt uns Maude, unsere Gastgeberin, ganz herzlich. Leider spricht auch sie kein Wort Englisch oder Deutsch. Dank Google Übersetzer erklären wir ihr, dass wir leider nichts einkaufen konnten. Sie bietet uns netterweise an, einen Nudelauflauf zu machen. Wir müssen nicht mit hungrigen Mägen ins Bett, besser konnte der Tag nicht enden.