Spendenübergabe für krebskranke Kinder in Mannheim

Am 29. Mai hatten wir Besuch von der Stiftung Schoenau aus Heidelberg.

Der geschäftsführende Vorstand, Herr Strugalla, in Begleitung von Herr Strein, kam persönlich zu uns ins Büro nach Mannheim; beide nahmen sich Zeit für einen schönen und informativen Austausch.

In der Stiftung Schoenau hatte man sich auch in diesem Jahr dafür entschieden, auf traditionelle Ostergeschenke für die Mitarbeitenden zu verzichten und stattdessen unseren Verein mit einer großzügigen Spende in Höhe von EUR 500 zu bedenken.

Vielen Dank für die tolle Unterstützung, wir haben uns sehr darüber gefreut! Das Bild der symbolischen Scheckübergabe entstand im Garten unseres Elternhauses.

Reisetagebuch Jakobsweg – 7. Etappe 2026 – 21.05.2026

Nach einem richtig guten Frühstück in unserem Hotel starten wir kurz vor 8 Uhr zu unserer letzten Tour dieser Etappe. Und dann passiert es schon nach 4,4 Kilometern: 500 Kilometer geknackt! Einfach nur verrückt. Wer hätte gedacht, dass unsere Füße so lange durchhalten.

Weiter geht es Richtung Urrugne, wo wir uns im Tourismusbüro direkt den nächsten Stempel sichern. Dort in der Kirche legt Mama ihren zweiten bemalten Stein ab – ein besonderer Moment auf unserem Weg.

Danach heißt es wieder: Berg auf, Berg ab – wie könnte es auch anders sein. Und das Ganze bei knackigen 30 Grad. Der Camino dachte sich wohl: „Zum Abschluss geben wir nochmal alles!“

Nach 18 Kilometern erreichen wir schließlich den Fluss Bidasoa – und damit die spanisch-französische Grenze. Verrückt: Wir lassen Frankreich hinter uns! Rund 1.600 Kilometer sind wir inzwischen durch dieses wunderschöne Land gelaufen und durften Natur, Menschen und Traditionen hautnah erleben.

Doch jetzt beginnt ein neues Kapitel: Hola España! Natürlich waren wir vorbereitet und haben direkt unsere passenden Spanien-Shirts angezogen – man muss schließlich stilvoll einreisen.

An diesem Fluss legt Isabelle ihr drittes Steinchen ab – ein weiterer kleiner, besonderer Moment auf unserer Reise.

Die letzten Kilometer führen uns schließlich zum Hotel. Nach 21 Kilometern erreichen wir unsere Unterkunft – und bekommen dort sogar noch einen Stempel. Nach insgesamt 516,6 Kilometern haben wir Irun erreicht. Was für eine Etappe, was für Erlebnisse – einfach crazy, was wir wieder alles erleben durften.

Morgen startet unser Abenteuer Rückreise, aber eins ist sicher: Nächstes Jahr gehts auf dem Camino del Norte weiter ins nächste Abenteuer!

Ein riesiges Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender! <3
Durch eure Unterstützung konnten wir bis jetzt auf dieser Etappe über 3.500 Euro erlaufen – Wahnsinn!

Buen Camino an euch alle!

Reisetagebuch Jakobsweg – 7. Etappe 2026 – 20.05.2026

Heute führt uns der Weg von Espelette nach Ascain – und so, wie der gestrige Tag geendet hat, beginnt auch der heutige direkt wieder: mit Höhenmetern. Natürlich. Der Jakobsweg wollte wohl sichergehen, dass unsere Beine nicht vergessen, wofür sie da sind.

Wir laufen zunächst durch Espelette und wundern uns, warum überall Chilis an den Hauswänden hängen. Chilis hier, Chilis da, sogar Souvenirläden voller Chilis. Nach einer kurzen Google-Recherche wird schnell klar: In Espelette gibt es eine ganz besondere Chili-Sorte, die nur hier im französischen Baskenland wächst. Und als wäre das nicht schon spannend genug, finden wir heraus, dass Christoph Kolumbus diese Chili einst mitgebracht haben soll. Wer hätte gedacht, dass unser Sightseeing heute eine kleine Geschichtsstunde inklusive Gewürzkunde wird?

Nach dieser überraschenden Chili-Tour geht es – wenig überraschend – wieder hoch und runter weiter Richtung Souraide. Dort haben wir gleich doppelt Glück: Ein kleiner Tante-Emma-Laden hat geöffnet, und wir sind heute so durstig, dass wir gefühlt den gesamten Wasservorrat leerkaufen könnten.

Anschließend besuchen wir die Kirche – und haben erneut Glück: Es gibt einen Stempel! Kleine Dinge machen auf dem Jakobsweg eben große Freude.

Weiter gehts nach Saint-Pée-sur-Nivelle. Auch hier ergattern wir einen weiteren Stempel, allerdings an einem Ort, mit dem wir nun wirklich nicht gerechnet hätten: einem Kiosk! In der Pèlerine, im Tourismusbüro und im Rathaus gingen wir leer aus – aber im Kiosk hatten wir Glück. Verrückt. Wieder etwas Neues gelernt: Auf dem Camino weiß man nie, wo das nächste kleine Wunder wartet.

Nach etwa 13 Kilometern legen wir erst einmal eine wohlverdiente Mittagspause ein. Danach führt uns der Weg wieder in den Wald – inklusive eines Aufstiegs. Wir kämpfen uns nach oben und werden, wie so oft, mit einer grandiosen Aussicht belohnt.

Nach 22,9 Kilometern erreichen wir schließlich unser Hotel in Ascain. Und auch hier haben wir noch einmal Glück: Im Tourismusbüro bekommen wir tatsächlich noch einen weiteren Stempel.

Heute war einfach ein richtig guter Tag: drei Stempel gesammelt, wieder unglaublich viele Spendengelder erhalten – und jetzt liegt nur noch eine einzige Etappe vor uns. Das Ziel rückt immer näher.