AKTUELL: 14.08.19 – Spendenübergabe durch die VR Bank Rhein-Neckar eG

Wir möchten uns ganz herzlich bei der VR Bank Rhein-Neckar eG (Homepage / Facebook)  für eine überaus großzügige Spenden in Höhe von € 4.000,– bedanken.

Am Mittwoch, den 14.08.2019, bekamen wir am Nachmittag Besuch von Vorstandsmitglied Herrn Mechtel und Herrn Gleßner (Pressesprecher) in unserem Büro in der Jakob-Trumpfheller-Straße 14 in 68167 Mannheim.
Außer dem tollen Spendenscheck hatten sie auch etwas Zeit mit im Gepäck und wir freuen uns sehr, dass wir die Möglichkeit hatten, etwas über unsere Vereinsarbeit und das von der VR Bank Rhein-Neckar eG so großzügig unterstützte Projekt “Ambulante Familienbetreuung” zu berichten.

Bei der Spendenübergabe im Garten unseres Elternhauses, v.l.n.r.: Herr Dr. von Komorowski, Frau Almuth Ender und Herr Mechtel (Vorstand VR Bank Rhein-Neckar eG)

AMBULANTE FAMILIENBETREUUNG

“Ihr Kind hat Krebs” – ein Schock für Eltern.

Danach ist nichts mehr wie es war. Für die ganze Familie.

Praktische Hilfe kombiniert mit menschlichem Beistand bietet in der Kinderkrebsstation am Mannheimer Uni-Klinikum eine ambulante, aus Spenden finanzierte Familienbetreuung.
Schon während des Klinikaufenthaltes greift die seit 2010 von der DLFH Ortsverband Mannheim e.V. und DLFH Ortsverband Ludwigshafen e.V. finanzierte Familienbetreuung, die in Absprache mit Pflegekräften, Ärzten und Psychologen erfolgt.
Die Familien werden durch eine schwierige Zeit in ihrem Leben begleitet.

Unsere Projektleiterin der ambulanten Familienbetreuung stärkt die jeweilige betroffene Familie und nimmt sich Zeit, damit die Eltern ihre Ängste, Sorgen und Nöte in einer vertrauten Umgebung äußern können. Eine wichtige Aufgabe ist die notwendige Sicherung der ärztlichen Therapie zu Hause sowie Tipps für Hilfe zur Selbsthilfe.
Familien müssen plötzlich ihr Alltagsleben um eine aufwendige Therapie organisieren und kommen dabei oft an ihre Grenzen.
Nach dem stationären Aufenthalt sind sie oftmals verunsichert, denn nach der Erkrankung ihres Kindes hat sich die familiäre Situation verändert und gestaltet sich oft schwierig. Hier kann die betreuende Schwester hilfreich eingreifen.

Da heute weit stärker dosierte Medikamente die Infektionsanfälligkeit erhöhen, ist nach der Klinikentlassung ein risikofreies, häusliches Umfeld unumgänglich.
Dieses sicherzustellen, verlangt sensible und fachkundige Begleitung.
Unsere Projektleiterin hat bereits vor einigen Jahren auf der Station 31.4 für krebskranke Kinder im Mannheimer Universitätsklinikum als erfahrene, onkologische Kinderkrankenschwester gearbeitet und ist daher mit allem erforderlichen Wissen ausgestattet.
Sie stellt auch Kontakte zu Ärzten her und organisiert die Beschaffung von Hilfsmitteln, um betroffenen Familien den Übergang nach dem Krankenhausaufenthalt ihres Kindes zu erleichtern.

Bei den Hausbesuchen kann gemeinsam überlegt werden, ob in der Wohnung Vorbereitungen für die Entlassung der kleinen Patienten nach dem ersten Behandlungsblock getroffen werden müssen.

Für die ambulante Familienbetreuung wurde seitens des Vereins ein Dienstwagen angeschafft, damit auch die Familien von Südhessen bis zur Südpfalz mitbetreut werden können.

Die ambulante Betreuung soll auch zur Krankheitsakzeptanz und -bewältigung beitragen und so auch den seelischen Heilungsprozess unterstützen.